B257 rund zwei Stunden lang komplett gesperrt
Ahrbrück. Der Alarm erreichte die Feuerwehren der VG Altenahr um 15:58 Uhr: „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, B257 in Höhe des Ahrbogens“. Doch als die ersten Wehrleute am Unfallort eintrafen, gab es zumindest eine kleine Entwarnung in der Not: Entgegen der ersten Befürchtungen war niemand in den Wracks gefangen. Zwei Autos waren aus noch ungeklärter Ursache frontal zusammengestoßen. Ersthelfer hatten den Unfallopfern bereits beim Verlassen der zertrümmerten Fahrzeuge geholfen.
Feuerwehr leistet Erstversorgung
Da alle drei Insassen schwere Verletzungen erlitten hatten, übernahmen Rettungskräfte der Feuerwehr bis zum Eintreffen der Notärzte und Besatzungen der Rettungswagen die medizinische Erstversorgung. Parallel sicherten Wehrleute die Trümmerstelle ab und stellten den Brandschutz an den beschädigten Autos sicher.
Rettungshubschrauber bringt Verletzten nach Neuwied
Ein Schwerverletzter wurde nach der Erstversorgung vor Ort mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Neuwied geflogen. Zwei weitere Schwerverletzte brachte der Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in die Universitätsklinik Bonn. Insgesamt standen 31 Feuerwehrleute der Einheiten Ahrbrück, Altenahr und Kreuzberg zusammen mit der Wehrleitung der VG Altenahr im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen (RTW), einem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF), einem Krankentransportwagen (KTW) und dem Notarzthubschrauber vor Ort. Die Polizei sicherte die Unfallstelle mit zwei Streifenwagen ab. Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie die Unfallaufnahme blieb die B257 im Bereich des Ahrbogens rund zwei Stunden lang komplett gesperrt. Zur Ursache der Frontalkollision macht die Feuerwehr keine Angaben; die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
