Heimat verlassen – und eine neue gefunden? Geschichten aus Remagen
Remagen. Was bleibt von Heimat, wenn man sie verlassen muss? Und wann wird aus einem fremden Land ein Ort, an dem man sich zu Hause fühlt? Diesen Fragen widmet sich am Donnerstag, 24. September, ein besonderer Abend in Remagen.
Unter dem Titel „Heimat verlassen! Heimat gefunden?“ erzählen Menschen, die aus dem Ausland nach Deutschland gekommen sind und heute in den Kreisen Ahrweiler und Neuwied leben, von ihren persönlichen Erfahrungen. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Foyer der Rheinhalle Remagen.
Vom Ankommen und „Heimisch-Werden“
Im Mittelpunkt stehen die Menschen und ihre Geschichten: Wie war ihr Weg nach Deutschland? Wie haben sie die ersten Wochen und Monate in einer neuen Umgebung erlebt? Und was bedeutet Heimat für sie heute? Dabei geht es nicht allein um Herkunft und Zugehörigkeit. Der Abend schlägt auch die Brücke zur Demokratie. Die Teilnehmer berichten darüber, wie sie demokratische Systeme in unterschiedlichen Ländern erlebt haben. Gemeinsam soll darüber gesprochen werden, was diese Erfahrungen mit dem Ankommen in Deutschland zu tun haben.
Unterschiedliche Erfahrungen mit Demokratie
Welche Gemeinsamkeiten gibt es zwischen Deutschland und den Herkunftsländern? Wo unterscheiden sich demokratische Systeme? Und welchen Blick auf das Zusammenleben entwickeln Menschen, die unterschiedliche gesellschaftliche und politische Erfahrungen mitbringen?Persönliche Lebensgeschichten treffen damit auf Fragen, die eine ganze Gesellschaft betreffen: Was schafft Zugehörigkeit? Was hält eine demokratische Gesellschaft zusammen? Und welche Rolle spielt die persönliche Erfahrung dabei? Die Veranstaltung in Remagen ist Teil der Langen Nacht der Demokratie des Landes Rheinland-Pfalz. Veranstalter sind die Kreisvolkshochschulen Ahrweiler und Neuwied sowie das Friedensmuseum Brücke von Remagen.
Termin: Donnerstag, 24. September 2026, 19 Uhr
Ort: Foyer der Rheinhalle Remagen
