Der „Fall“ um das verschwundene Draht-Kunstwerk an der Ahrmündung ist gelöst
Sinzig. Entwarnung an der Ahrmündung: Die mysteriös verschwundene Draht-Wolke liegt weder in einem schummerigen Hehler-Versteck noch im Kofferraum eines dreisten Diebes. Wie die Polizei mitteilte, konnte der Sachverhalt vollständig aufgeklärt werden. Eine Straftat liegt nicht vor. Was auf den ersten Blick nach einem „Coup“ aussah, entpuppt sich als Verwaltungsakt: Die Stadtverwaltung Sinzig hatte die wolkenähnliche Skulpturenlandschaft aus rötlichem Draht im Rahmen einer Verkehrssicherungsmaßnahme von der Fußgänger- und Fahrradbrücke entfernt. Damit behält die Vermutung recht: Nicht überall sind Ganoven am Werk – manchmal sorgt die amtliche Gefahrenabwehr für Ordnung. Der Vorfall reiht sich damit elegant in die lange Tradition der Missverständnisse zwischen Freiluftkunst und Kommunalverwaltung ein.
