Teilnehmer entdecken in Weibern die Kunst der Tuffbearbeitung


Aus einer ersten Idee entstand Schritt für Schritt ein individuelles Werkstück. Dabei zeigte sich schnell, was die Arbeit mit Naturstein so besonders macht. Jeder Schlag mit dem Werkzeug verändert das Material. Aus einem rohen Stein entwickelt sich nach und nach eine Form, die zuvor nur in den Gedanken der Teilnehmer existierte.
Kreativität, Geduld und handwerkliches Geschick
Die Tuffbearbeitung verlangt Konzentration, Geduld und Fingerspitzengefühl. Gleichzeitig eröffnet sie kreative Freiräume. Genau diese Mischung macht den Reiz des Schnupperkurses aus.

Für viele Teilnehmer war es ein besonderes Erlebnis, die eigenen Ideen mit traditionellen Werkzeugen umzusetzen. Was zunächst als Vorstellung im Kopf begann, wurde sichtbar und greifbar. Der Weg vom ersten Entwurf bis zum fertigen Werkstück vermittelte dabei einen authentischen Eindruck von der Arbeit der Steinhauer.
Regionales Kulturerbe zum Anfassen
Mit seinem Schnupperkurs leistet der Steinhauerverein Weibern seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag zur Pflege und Vermittlung regionaler Handwerkstraditionen. Zu einem nächsten Kurs unter Anleitung Weiberner Steinmetze lädt die Kreisvolkshochschule ein.
Die Bearbeitung von Tuffstein gehört seit Jahrhunderten zur Geschichte der Vordereifel und prägt das kulturelle Erbe der Region bis heute. Der große Zuspruch zum mittlerweile 53. Schnupperkurs zeigt, dass das

Interesse an traditionellem Handwerk ungebrochen ist. Wer selbst erlebt hat, wie aus einem unbearbeiteten Stein ein individuelles Werkstück entsteht, gewinnt zugleich einen neuen Blick auf ein Handwerk, das die Region nachhaltig geprägt hat. Der vollständig ausgebuchte Kurs machte einmal mehr deutlich: Die Verbindung von Kreativität, Handarbeit und regionaler Tradition besitzt auch im digitalen Zeitalter eine besondere Anziehungskraft.
Aufgepasst:

