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Der Tuffkurs begeistert

Der ausgebuchte 53. Tuffkurs beim Steinhauerverein in Weibern zeigte die Faszination eines jahrhundertealten Handwerks.
53. Schnupperkurs in der Tuffbearbeitung in Weibern: 20 Teilnehmer erlebten beim Steinhauerverein die faszinierende Verbindung aus Kreativität, Handwerk und regionaler Tradition. Der Kurs war vollständig ausgebucht.

Teilnehmer entdecken in Weibern die Kunst der Tuffbearbeitung

Weibern. Traditionelles Handwerk begeistert Menschen. Das zeigte sich erneut beim 53. Schnupperkurs in der Tuffbearbeitung des Steinhauervereins Weibern am 30. und 31. Mai 2026. Der zweitägige Kurs war vollständig ausgebucht und bot 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, selbst Hand an den für die Region so prägenden Tuffstein zu legen. Nach einer kurzen Einführung erhielten die Kursteilnehmer ihr Werkzeug und wählten jeweils einen passenden Tuffstein aus. Danach begann der eigentliche Prozess:

Die Tuffbearbeitung verlangt Konzentration, Geduld und Fingerspitzengefühl.
Die Tuffbearbeitung verlangt Konzentration, Geduld und Fingerspitzengefühl.

Aus einer ersten Idee entstand Schritt für Schritt ein individuelles Werkstück. Dabei zeigte sich schnell, was die Arbeit mit Naturstein so besonders macht. Jeder Schlag mit dem Werkzeug verändert das Material. Aus einem rohen Stein entwickelt sich nach und nach eine Form, die zuvor nur in den Gedanken der Teilnehmer existierte.

Kreativität, Geduld und handwerkliches Geschick

Die Tuffbearbeitung verlangt Konzentration, Geduld und Fingerspitzengefühl. Gleichzeitig eröffnet sie kreative Freiräume. Genau diese Mischung macht den Reiz des Schnupperkurses aus.

Die Tuffbearbeitung eröffnet kreative Freiräume. Auch das macht den Reiz des Schnupperkurses in Weibern aus.
Die Tuffbearbeitung eröffnet kreative Freiräume. Auch das macht den Reiz des Schnupperkurses in Weibern aus.

Für viele Teilnehmer war es ein besonderes Erlebnis, die eigenen Ideen mit traditionellen Werkzeugen umzusetzen. Was zunächst als Vorstellung im Kopf begann, wurde sichtbar und greifbar. Der Weg vom ersten Entwurf bis zum fertigen Werkstück vermittelte dabei einen authentischen Eindruck von der Arbeit der Steinhauer.

Regionales Kulturerbe zum Anfassen

Mit seinem Schnupperkurs leistet der Steinhauerverein Weibern seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag zur Pflege und Vermittlung regionaler Handwerkstraditionen. Zu einem nächsten Kurs unter Anleitung Weiberner Steinmetze lädt die Kreisvolkshochschule ein.

Die Bearbeitung von Tuffstein gehört seit Jahrhunderten zur Geschichte der Vordereifel und prägt das kulturelle Erbe der Region bis heute. Der große Zuspruch zum mittlerweile 53. Schnupperkurs zeigt, dass das

Wer erlebt hat, wie aus einem unbearbeiteten Stein ein individuelles Werkstück entsteht, gewinnt einen Blick auf ein Handwerk, das die Region nachhaltig geprägt hat.
Wer erlebt hat, wie aus einem unbearbeiteten Stein ein individuelles Werkstück entsteht, gewinnt einen Blick auf ein Handwerk, das die Region nachhaltig geprägt hat.

Interesse an traditionellem Handwerk ungebrochen ist. Wer selbst erlebt hat, wie aus einem unbearbeiteten Stein ein individuelles Werkstück entsteht, gewinnt zugleich einen neuen Blick auf ein Handwerk, das die Region nachhaltig geprägt hat. Der vollständig ausgebuchte Kurs machte einmal mehr deutlich: Die Verbindung von Kreativität, Handarbeit und regionaler Tradition besitzt auch im digitalen Zeitalter eine besondere Anziehungskraft.

Aufgepasst: 

Am Samstag, 27. Juni 2026, lädt die Kreisvolkshochschule Ahrweiler zu einem Kurs ein: Steinbearbeitung unter Anleitung von Steinmetzen beim Steinhauerverein in Weibern. Wer einmal erleben möchte, wie aus einem jahrtausendealten Stein ein persönliches Werkstück entsteht, bekommt dort die Gelegenheit dazu. Die Fotos hat Helmut Reuter vom Steinhauerverein Weibern gemacht. 

 

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