Vier Tage Feiermarathon ohne Eintritt
Weibern. Kirmeszeit in Weibern. Das bedeutete für dieses Jahr konkret: Vom 3. bis zum 6. Juli verwandelte sich das Gelände um die Robert Wolff Halle in eine lebendige Festmeile. Das Erfolgsrezept des Veranstalters: Ein vollgepacktes Programm, reichlich Livemusik und ein unschlagbares Argument: An allen Tagen blieb der Eintritt absolut frei.
Der Startschuss: Hopfen, Hits und Kammerflimmern
Das Festwochenende begann traditionell am Freitagabend. Punkt 19 Uhr läutete der obligatorische Fassanstich das Kirmestreiben ein. Nur eine Stunde später übernahm die Band Le Vasistas die Bühne und lieferte den musikalischen Startschuss für den viertägigen Partymarathon.
Der Samstag begann traditionell: Nach der Heiligen Messe um 15 Uhr setzte sich um 16.30 Uhr der feierliche Kirmes-Umzug durch die Straßen in Bewegung. Am Abend stiegen die Dezibelwerte spürbar: Die Formation Kammerflimmern machte ihrem Namen ab 19 Uhr alle Ehre und brachte das Publikum mit energiegeladener Livemusik zum Kochen.
Von Mitmachzirkus bis Zauberei: Familiensonntag pur
Der Sonntag gehörte den Familien und den süßen Gaumenfreuden. Ab 13 Uhr lockten Kaffee und frisch gebackener Kuchen die Besucher auf den Festplatz. Dass Kirmes kein reines Zuschauer-Event ist, bewies um 14 Uhr der Mitmachzirkus Feuerfrei. Dabei wurden die kleinen Gäste selbst zu Akrobaten, bevor sie um 16 Uhr bei einer großen Zaubershow aus dem Staunen nicht mehr herauskamen.
Das große Finale in der Robert-Wolff-Halle

Ihren Höhepunkt, insbesondere für die Einheimischen selbst, fand die viertägige Kirmes am Montag. Nach einer erneuten Stärkung bei Kaffee und Kuchen ab 13 Uhr, sorgte ab 15 Uhr die Blaskapelle Weibern bei einem Lahnsteiner Bier für die bekannte Kirmes Atmosphäre.
Bereits am späten Nachmittag verlagerte sich das Geschehen für den finalen Kirmes-Endspurt vor die Robert-Wolff Halle. Dort versammelten sich zahlreiche Dorfbewohner und eine Delegation aus Volkesfeld um Ortsbürgermeister Rudolf Schüller zu einem finalen Kirmes-Bier und vielleicht auch dem einen oder anderen mehr, um das Festwochenende gebührend ausklingen zu lassen. Für den passenden Soundtrack zum Kehraus sorgte 19 Uhr Mary’s Revival Band.
Ein Fest, das Kreise zieht
Hinter den Kulissen zog der Weiberner Vereinsring die Kirmes-Fäden. Die Organisatoren hatten eine Vielzahl von Ständen auf die Beine gestellt, die das Publikum unterhielten. Dahinter steckt ein klares, Prinzip: Der Vereinsring um seinen Vorsitzenden Andreas Klein investiert gemeinsam mit seinem engagierten Team Herzblut und Arbeit in ein Fest, dessen Erlöse und Erfolg am Ende allen lokalen Vereinen im Dorf direkt zugutekommen.
Der Weiberner Ortsbürgermeister Florian Müller zog am Ende ein positives Fazit. Er sprach von einer „tollen Veranstaltung“ und einem „tollen Abschluss“ der Weiberner Kirmes. Sein Schlusswort dürfte den Kirmesfreunden in Weibern aus der Seele sprechen: Dieses Fest mache schon jetzt wieder „Lust auf die Kirmes in 2027“.
