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Neue Metall-Gesellen

Neue Gesellen für das Metallhandwerk im Kreis Ahrweiler In Dernau hat die Metall-Innung jüngst ihren Nachwuchs freigesprochen. Neben Prüfungsbesten wurden auch zwei junge Handwerker für besonderes Engagement ausgezeichnet.
In Dernau hat die Metall-Innung ihren Nachwuchs feierlich freigesprochen. Neben Prüfungsbesten wurden auch zwei junge Handwerker für besonderes Engagement ausgezeichnet.

Metall-Innung spricht Nachwuchs frei – und ehrt „Azubis mit Herz“

Dernau. In der Dagernova in Dernau hat die Metallhandwerker-Innung des Kreises Ahrweiler ihre erfolgreichen Auszubildenden feierlich in den Gesellenstand erhoben. Mit der Lossprechung endet eine intensive Ausbildungszeit und zugleich beginnt für die Nachwuchskräfte ein neuer Abschnitt im Berufsleben. Familien, Ausbildungsbetriebe sowie Vertreter aus Handwerk und Schulen waren gekommen, um die Leistungen der jungen Fachkräfte zu würdigen.

Ein Abend für den Nachwuchs des Handwerks

Die Veranstaltung begann mit einem Sektempfang, bevor Innungsobermeister Alfons Wolber die Gäste begrüßte und die Feier eröffnete. Er würdigte den Einsatz der Auszubildenden und erinnerte daran, dass der Weg bis zur Gesellenprüfung Einsatz und Durchhaltevermögen verlangt: Arbeit in Werkstatt und Betrieb, Unterricht in der Berufsschule sowie anspruchsvolle Prüfungen. „Darauf könnt ihr wirklich stolz sein“, lautete die zentrale Botschaft des Abends.

Ausbildung funktioniert nur gemeinsam

Grußworte überbrachten unter anderem Anja Wallwey, Leiterin Prüfungswesen der Handwerkskammer Koblenz, Thomas Dudkiewicz, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, sowie Dr. Klaus Müller, Schulleiter der BBS Bad Neuenahr-Ahrweiler. Alle Redner betonten: Ausbildung im Handwerk ist Teamarbeit. Betriebe, Berufsschule und Handwerkskammer arbeiten zusammen und schaffen so die Grundlage für qualifizierte Fachkräfte für den Kreis Ahrweiler. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels sei dieser Nachwuchs von großer Bedeutung, betonten alle Redner.

Feierliche Übergabe der Gesellenbriefe

Höhepunkt des Abends war die traditionelle Lossprechung durch Guido Höfer, Vorsitzender des Prüfungsausschusses. Damit wurden die ehemaligen Auszubildenden offiziell aus dem Lehrverhältnis entlassen und in den Gesellenstand aufgenommen. Anschließend erhielten sie ihre Prüfungszeugnisse, der sichtbare Beleg für ihre erfolgreiche Ausbildung. Musikalisch begleitet wurde die Feier von Gitarrist und Sänger Paul Radau, der der Veranstaltung einen stimmungsvollen Rahmen gab.

Die Besten ihres Jahrgangs

Innungsobermeister Alfons Wolber (l.) und Vize- Innungsobermeister Reinhold Schmickler rahmen die ausgezeichneten ehemaligen Lehrlinge ein. Bastian Köb, Platz 2, (2.v.l.) Dominik Fromm, Platz 1, (m.), Torben Brehm, (2.v.r.)
Innungsobermeister Alfons Wolber (l.) und Vize- Innungsobermeister Reinhold Schmickler rahmen die ausgezeichneten ehemaligen Lehrlinge ein. Bastian Köb, Platz 2, (2.v.l.) Dominik Fromm, Platz 1, (m.), Torben Brehm, (2.v.r.)

Besondere Leistungen wurden ebenfalls ausgezeichnet. Die drei besten Absolventen der Metallbauer-Gesellenprüfung sind:

Platz 1: Dominik Fromm aus Sinzig
(Ausbildungsbetrieb: Sonntag GmbH, Remagen)

Platz 2: Bastian Köb aus Dernau
(Ausbildungsbetrieb: Alfons Wolber, Grafschaft)

Platz 3: Torben Brehm aus Grafschaft
(Ausbildungsbetrieb: Schmickler GmbH, Remagen)

Den Förderpreis der Sparkassen-Stiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“ überreichte Kai Orth an den Prüfungsbesten.

„Azubi mit Herz“: Wenn Handwerk auch Haltung zeigt

Guido Höfer überreichte die Auszeichnung Azubi mit Herz an André Anders und Julius Meuser.
Guido Höfer überreichte die Auszeichnung Azubi mit Herz an André Anders und Julius Meuser.

Ein besonderer Moment des Abends war die Auszeichnung „Azubi mit Herz“, die Guido Höfer überreichte. Die Ehrung stellt bewusst eine Seite des Handwerks in den Mittelpunkt, über die oft zu wenig gesprochen wird: die menschliche. In diesem Jahr ging die Auszeichnung an Andre Anders und Julius Meuser. Beide hatten sich während ihrer Ausbildung in besonderer Weise für den Nachwuchs eingesetzt. Im Rahmen einer Berufsorientierungswoche erklärten sie Schülerinnen und Schülern des Berufsvorbereitungsjahres das Metallhandwerk: direkt, praktisch und auf Augenhöhe. Gemeinsam bauten sie zwei Sitzbänke und machten so aus Theorie ein greifbares Projekt. Genau solche Begegnungen, betonte Höfer, zeigten jungen Menschen, welche Chancen im Handwerk stecken.

Handwerk mit Zukunft im Kreis Ahrweiler

Die Lossprechungsfeier machte deutlich, wie wichtig gut ausgebildete Fachkräfte für die Region sind. Metallbauer arbeiten an Konstruktionen, Gebäuden, Anlagen und Infrastruktur – oft im Hintergrund, aber unverzichtbar.

Mit ihrem Abschluss sichern die jungen Gesellen nicht nur ihre eigene berufliche Zukunft, sondern stärken zugleich das Handwerk im Kreis Ahrweiler.

 

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