Sinzig. Wie sehen die Brücken aus, die Sinzig künftig verbinden sollen? Und welche baulichen Veränderungen sollen sie widerstandsfähiger gegen Hochwasser machen? Diese Fragen beschäftigen die Menschen auch fünf Jahre nach der Flutkatastrophe von 2021. Antworten zum aktuellen Planungsstand gibt jetzt eine Ausstellung im Museum Schloss Sinzig. Unter dem Titel „Blick nach vorne: Der Wiederaufbau der Brücken im Ahrtal“ informieren das Museum und die Gesellschaft für Entwicklung, Wiederaufbau und Innovation (GEWI) gemeinsam über die geplanten Sinziger Ahrbrücken.
Vier Brücken stehen im Mittelpunkt

Die neuen Ausstellungselemente sind Bestandteil der Sonderausstellung „Nicht für die Ewigkeit – Brücken im Ahrtal“. Im Mittelpunkt stehen vier Bauwerke: die künftige Freiherr-von-Stein-Brücke in Bad Bodendorf, der Neubau des Dr. Richard-Spessart-Stegs und des Christinenstegs sowie die zukünftige Brücke an der Ahrmündung. Informationstafeln mit anschaulichen Visualisierungen zeigen, wie die Brücken nach aktuellem Planungsstand aussehen sollen. Besucher erhalten damit einen Einblick in die vorgesehenen Veränderungen. Wer mehr erfahren möchte, kann über QR-Codes an den Tafeln zusätzliche Informationen zum jeweiligen Bauwerk und zum Stand der Planungen abrufen.
Wie sicher werden die neuen Brücken?
Die Ausstellung beschäftigt sich nicht allein mit dem Aussehen der künftigen Bauwerke. Ein wichtiges Thema ist der Hochwasserschutz. Welche baulichen Veränderungen sollen die Brücken widerstandsfähiger machen? Und wie wird bei den Planungen der Schutz der umliegenden Wohngebiete berücksichtigt? Gerade diese Fragen sind für die Menschen in Sinzig von besonderer Bedeutung. Denn beim Wiederaufbau geht es nicht nur darum, zerstörte Verbindungen zu ersetzen. Neue Bauwerke müssen auch den Anforderungen an den künftigen Hochwasserschutz gerecht werden. Die Ausstellung informiert über die bisherigen Planungen. Ob die vorgesehenen Maßnahmen den angestrebten Schutz tatsächlich gewährleisten werden, lässt sich aus der Ankündigung allerdings nicht beurteilen.
Wiederaufbau wird im Museum sichtbar
Eröffnet wurde die Ausstellung kürzlich von Bürgermeister Andreas Geron, GEWI-Geschäftsführerin Sofia Lunnebach und Museumsleiter Gabriel Heeren. Mit den neuen Ausstellungselementen wird der Wiederaufbau der Sinziger Ahrbrücken für die Öffentlichkeit anschaulich dargestellt. Die Besucher können sich anhand der Planungen und Visualisierungen selbst ein Bild von den vorgesehenen Bauwerken machen. Die Ausstellung richtet damit den Blick nach vorne: auf neue Verbindungen, veränderte Bauwerke und die Frage, wie sich der Wiederaufbau mit einem verbesserten Hochwasserschutz verbinden lässt.
Informationen zur Ausstellung und zu den Brückenprojekten
Die neuen Ausstellungselemente sind im Museum Schloss Sinzig als Teil der Sonderausstellung „Nicht für die Ewigkeit – Brücken im Ahrtal“ zu sehen. Info zur Ausstellung und Öffnungszeiten.
Wiederaufbau der Sinziger Ahrbrücken: Auf der offiziellen Projektseite der GEWI Sinzig finden Interessierte weiterführende Informationen zu den Brückenprojekten.
