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Landrätin wird Schirmherrin

So wird es aussehen, das Denkmal "DenkAHR"
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Landrätin des Kreises Ahrweiler, Cornelia Weigand, hat die Schirmherrschaft für das Projekt „DenkAHR“ übernommen. Dies geht aus einem Schreiben an den Verein DenkAHR e.V. hervor.

Kreis-Chefin unterstützt Projekt „DenkAHR“ im Kurpark

Cornelia Weigand, die Landrätin des Kreises Ahrweiler.
Cornelia Weigand, die Landrätin des Kreises Ahrweiler.

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Landrätin des Kreises Ahrweiler, Cornelia Weigand, hat die Schirmherrschaft für das Projekt „DenkAHR“ übernommen. Dies geht aus einem Schreiben an den Verein DenkAHR e.V. hervor.

„Das von DenkAHR e.V. geplante Denkmal ist von herausragender Bedeutung für unseren Kreis und die Erinnerung an die verheerende Flutkatastrophe 2021, die unseren Landkreis und die Menschen hier tief erschüttert hat. Das Bauwerk schafft einen Ankerpunkt zum Gedenken an die Bürgerinnen und Bürger, die durch die Flut ums Leben kamen. Der Entwurf des Denkmals ist auf beeindruckende Weise gelungen. Das geplante Werk würdigt die Verstorbenen und macht zugleich in seinen Maßen die zerstörerische Kraft der Wassermassen sichtbar. Ich bedanke mich bei den Mitgliedern des DenkAHR e.V. für ihr unerschöpfliches Engagement zur Schaffung eines zentralen Orts des Gedenkens und der Mahnung. Ich freue mich sehr, gemeinsam mit allen Beteiligten dieses wichtige Vorhaben als Schirmherrin begleiten zu dürfen und bin überzeugt, dass das Denkmal ein wertvoller Ort des Erinnerns, Mahnens und Gedenkens für alle Menschen in unserem Kreis wird.“

Geplant ist die Errichtung im Bereich des Kaiser-Wilhelm-Park in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Dort soll ein Ort entstehen, der stille Erinnerung ebenso ermöglicht wie Begegnung und Austausch für die Menschen der Region und ihre Besucher.

Hintergrund:

Das Projekt DenkAHR versteht sich als zentrale Gedenkstätte für die Opfer der Flutkatastrophe vom 14. und 15. Juli 2021, bei der offiziell 135 Menschen ums Leben kamen.

Das Konzept stammt vom Entwickler, Designer und Künstler Jochen E. Diedenhofen. In seinem Entwurf greift er zentrale Elemente der Katastrophe symbolisch auf und überführt sie in eine klare, eindringliche Formensprache. Maße und Gestaltung orientieren sich am Datum sowie an den Dimensionen der Flut.

Im Zentrum stehen „135 plus 1“ Gedenksteine aus Bronze – jeder einzelne ein Symbol für ein Leben, das die Flut genommen hat und ein Raum für individuelles Erinnern.

Darüber hinaus werden Materialien aus durch die Flut zerstörten Gebäuden verwendet. Sie schlagen eine sichtbare Brücke zwischen Vergangenheit und Wiederaufbau und verleihen dem Denkmal eine besondere Authentizität. Gleichzeitig werden ausschließlich Unternehmen aus der Region beauftragt.

Das Denkmal ist als Ort der stillen Erinnerung konzipiert, zugleich aber auch als lebendige Begegnungsstätte. Ziel ist es, das Ereignis dauerhaft im öffentlichen Bewusstsein zu verankern und zur Auseinandersetzung mit den Folgen von Naturkatastrophen anzuregen.

Das Projekt wird durch bürgerschaftliches Engagement getragen, aus der Region, für die Region.

 

 

 

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