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Der SPD-AhrRotwein

Der neue SPD-AhrWein „Ne Joode Ruude“ verbindet Tradition, Solidarität und die besondere Geschichte des Ahrtals.
Der SPD-AhrWein „GEMEINSAM – Ne Joode Ruude“ wirkt auf den ersten Blick wie ein Spätburgunder aus dem Ahrtal, ist zugleich ein Stück Regionalgeschichte, ein Symbol für Solidarität und ein ungewöhnlicher Botschafter politischer Kultur. 

„Ne Joode Ruude“ verbindet Geschichte und Solidarität 

Kreis Ahrweiler/Mayschoß. Der SPD-AhrWein „GEMEINSAM – Ne Joode Ruude“ wirkt auf den ersten Blick wie ein Spätburgunder aus dem Ahrtal, ist zugleich ein Stück Regionalgeschichte, ein Symbol für Solidarität und ein ungewöhnlicher Botschafter politischer Kultur. Der trockene Spätburgunder stammt von der Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr, die 1868 gegründet wurde und als älteste Winzergenossenschaft ihrer Art gilt. Nur fünf Jahre vor der Gründung der Kooperative entstand der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein, aus dem später die SPD hervorging. Zwei Bewegungen des 19. Jahrhunderts, die auf eine gemeinsame Idee setzten: Zusammenhalt. Genau diese Verbindung greift das Weinprojekt auf.

„Gemeinsam“ als Leitmotiv

Der Name des Weins ist Programm. „Gemeinsam“ steht nicht nur auf dem Etikett, sondern zieht sich als roter Faden durch die gesamte Geschichte des Projekts. Die Initiatoren von SPD 60plus Kreis Ahrweiler und dem SPD-Ortsverein Mittelahr verstehen den Wein als Symbol für die Kraft gemeinschaftlichen Handelns. „Genossenschaftsbewegung und Arbeiterbewegung seien historische Beispiele dafür, wie Menschen durch Solidarität gesellschaftliche Veränderungen erreichen konnten,“ hieß es in einer Mitteilung. Der Wein soll diese Geschichte nicht museal konservieren, sondern in die Gegenwart übersetzen. Er will erinnern, Gesprächsanlässe schaffen und politische Bildung auf eine ungewöhnliche Weise vermitteln.

Ein guter Roter mit klarer Botschaft

Was haben die Winzergenossenschaft Mayschoß und die Geschichte der Sozialdemokratie gemeinsam? Die Antwort steckt im neuen SPD-AhrWein „Ne Joode Ruude“.
Was haben die Winzergenossenschaft Mayschoß und die Geschichte der Sozialdemokratie gemeinsam? Die Antwort steckt im neuen SPD-AhrWein „Ne Joode Ruude“.

„Ne Joode Ruude“ – auf Rheinisch für „ein guter Roter“, steht dabei für mehr als guten Geschmack. Die Initiatoren beschreiben den Wein als sichtbares Zeichen demokratischer Kultur. Er soll das Bewusstsein für die Geschichte der Sozialdemokratie stärken und zugleich die politische Arbeit vor Ort unterstützen. Die Idee dahinter: Menschen kommen bei einem Glas Wein ins Gespräch. Aus Begegnungen entstehen Diskussionen, aus Diskussionen oft neue Ideen.

Eine Flasche für das Ahrtal

Insbesondere im Ahrtal erhält das Projekt eine weitere Dimension. Die Folgen der Flutkatastrophe von 2021 prägen die Region bis heute. Jede verkaufte Flasche unterstützt indirekt auch den Wiederaufbau der Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr. Damit verbindet der Wein regionale Identität mit konkreter Solidarität. Das Projekt wurde bewusst als Initiative aus der Parteibasis entwickelt. Es soll nicht nur innerhalb des Kreisverbandes wirken, sondern bundesweit SPD-Gliederungen erreichen.

Verkauft wird der Wein über eine privatwirtschaftliche Vermarktung. Jede Flasche wird mit einem eigenen SPD-Etikett, einem Informationsanhänger und einem Flyer zur Geschichte des Projekts ausgeliefert. Der SPD-AhrWein verbindet regionale Weintradition, politische Geschichte und den Gedanken der Solidarität in einer einzigen Flasche. Gerade im Ahrtal, wo Gemeinschaft seit der Flut vielfach gelebte Realität geworden ist, trifft diese Botschaft einen Nerv.

 

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