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Naturjuwel an Ahrmündung

Neue Hinweisschilder an der Ahrmündung
Reiner Friedsam, Ortsvorsteher von Sinzig, setzt sich mit Herzblut für das einzigartige Biotop ein. Besonders der Biber, der hier wieder gesichtet wurde, liegt ihm am Herzen.

Mehr Schutz durch Hinweisschilder 

Sinzig. Das Naturschutzgebiet an der Ahrmündung bekommt neue Hinweisschilder – und das aus gutem Grund: Seit der Flutkatastrophe 2021 und den darauf folgenden Aufräumarbeiten waren viele der ursprünglichen Schilder beschädigt oder verschwunden. Die Folge: Immer häufiger sind freilaufende Hunde, Lagerfeuer, Grillpartys, Badende oder Angler mitten im sensiblen Schutzgebiet zu sehen – mit teils fatalen Auswirkungen für Flora und Fauna.

Damit soll jetzt Schluss sein.

Reiner Friedsam, Ortsvorsteher von Sinzig, setzt sich mit Herzblut für das einzigartige Biotop ein. Besonders der Biber, der hier wieder gesichtet wurde, liegt ihm am Herzen. Frühzeitig initiierte er eine detaillierte Bestandsaufnahme der defekten Beschilderung – und brachte sie zur richtigen Stelle: zur oberen Naturschutzbehörde der Struktur- und Dienstleistungsdirektion Nord (SGD Nord) und der zuständigen Biotopbetreuung.

Nach intensiver Abstimmung, unter anderem zu Beschaffung und optimalen Standorten, konnte nun das erste neue Schild durch den Bauhof der Stadt montiert werden – an einem vielbesuchten Bereich des Schutzgebiets. „Ich hoffe, dass diese leicht verständlichen Symbole die Menschen wieder stärker für den besonderen Lebensraum sensibilisieren“, sagt Friedsam. Freizeitangebote gebe es schließlich genug – aber bitte außerhalb des Schutzgebiets.

In den kommenden Wochen werden weitere Hinweisschilder rund um das Naturschutzgebiet installiert. Ziel ist es, den Besuchern durch klare Kommunikation ein naturverträgliches Verhalten zu erleichtern – zum Schutz von Pflanzen, Tieren und der Erholung suchenden Menschen gleichermaßen.

Warum das wichtig ist: Das Gebiet an der Ahrmündung gehört zu den ökologisch wertvollsten Flusslandschaften der Region. Mit den neuen Schildern bekommt der Naturschutz wieder eine klare Stimme – gut sichtbar und hoffentlich von allen ernst genommen.

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