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DenkAHR bewegt Brüssel

Das DenkAHR-Projekt aus Bad Neuenahr-Ahrweiler beeindruckt im EU-Parlament in Brüssel.
Brüssel/Bad Neuenahr-Ahrweiler. Vom 14. bis 17. Oktober 2025 wurde im Europäischen Parlament in Brüssel die Ausstellung „Flut – Juli 2021  Eine Katastrophe im Herzen von Europa“ gezeigt.

Brüssel/Bad Neuenahr-Ahrweiler. Vom 14. bis 17. Oktober 2025 wurde im Europäischen Parlament in Brüssel die Ausstellung „Flut – Juli 2021  Eine Katastrophe im Herzen von Europa“ gezeigt. Sie erinnerte an die verheerenden Überschwemmungen, die im Juli 2021 besonders Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Ostbelgien trafen und sie zeigte, wie grenzüberschreitender Zusammenhalt und Solidarität in der Katastrophe spürbar wurden.

Organisiert wurde die Ausstellung vom Team Gedenken um den Initiator Klaus Jansen, das bereits im Frühjahr 2025 den Ausstellungsort in Brüssel in Zusammenarbeit mit Max Kirchner, Mitarbeiter des Europaabgeordneten Pascal Arimont, besichtigt hatte. Über Monate entstand ein vielschichtiges Projekt, das zahlreiche Perspektiven und Erinnerungen miteinander verband – mit großem Erfolg.

Brüssel erinnerte an die Flut im Ahrtal. Das DenkAHR-Projekt und der Verein Historisches Ahrtal präsentierten sich dort.
Brüssel erinnerte an die Flut im Ahrtal. Das DenkAHR-Projekt und der Verein Historisches Ahrtal präsentierten sich dort.

Ein Ausstellungselement war die Präsentation des Erinnerungsprojekts DenkAHR. Das von Künstler Jochen Diedenhofen entworfene Denkmal soll im Kaiser-Wilhelm-Park in Bad Neuenahr-Ahrweiler entstehen und den Opfern der Flutkatastrophe im Ahrtal gewidmet sein.

„Das DenkAHR-Denkmal steht auch für das, was Europa im Kern ausmacht:
Mitgefühl, Zusammenhalt und gemeinsames Handeln“, betonte Jochen Diedenhofen in Brüssel.

Sascha Schmidt-Horster vom Vorstand des Vereins DenkAHR e.V.: „Wir bedanken uns bei Klaus Jansen und seinem Team. Sie haben für uns die europäischen Türen in Brüssel sehr weit geöffnet. So konnte sich der Verein auf europäischer Bühne präsentieren und dem Projekt die wichtige Sichtbarkeit über Landesgrenzen hinweg geben.“

Die Ausstellung hat deutlich gemacht: Die Erinnerung an die Flut ist nicht nur eine regionale Aufgabe – sie betrifft ganz Europa. Mit ihr verbunden ist auch die Verantwortung, aus der Vergangenheit zu lernen und für künftige Katastrophen besser vorzusorgen.

Das Team um DenkAHR  wird Klaus Jansen und seine Initiative in den weiteren Schritten  tatkräftig unterstützen.

Zum Projekt DenkAHR:

Ein Teil der Finanzierung läuft über die Crowdfunding-Plattform „Viele schaffen mehr“ der VR Bank RheinAhrEifel. Wer möchte, kann dort mithelfen, dass das Denkmal Realität wird. Für jede Spende ab 5 Euro legt das genossenschaftliche Kreditinstitut 10 Euro dazu – und so zeigt sich: Wenn viele an einem Strang ziehen, kann aus einer Idee ein Stück Erinnerungskultur entstehen.
www.viele-schaffen-mehr.de/projekte/denkahr-denkmal

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