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Rotary Club Adenau spendet

Bei der Spendenübergabe in Schuld (v.l.): Dr. Matthias Kötting, Frank Burbach, Dr. Jens Böhle
Schuld. Der Rotary Club Adenau-Nürburgring spendet 10.000 Euro für ein neues Stromaggregat. Mit dieser Spende wird nicht nur die technische Zukunft der traditionsreichen Bühne gesichert, sondern auch ein klares Zeichen für den kulturellen Zusammenhalt in der Ahr-Region gesetzt.

10.000 Euro für die Freilichtbühne Schuld

Schuld.  Die Freilichtbühne Schuld darf sich über eine großzügige Unterstützung freuen: Der Rotary Club Adenau-Nürburgring spendet 10.000 Euro für ein neues Stromaggregat. Mit dieser Spende wird nicht nur die technische Zukunft der traditionsreichen Bühne gesichert, sondern auch ein klares Zeichen für den kulturellen Zusammenhalt in der Ahr-Region gesetzt.

Warum ist die Spende so wichtig?

Ein kurzer Moment der Stille sorgte bei der letzten Aufführung von Emil und die Detektive für Verwirrung: Plötzlich fiel der Strom aus, der Ton verstummte. Doch die Panne war inszeniert – eine symbolische Aktion, die eindrucksvoll zeigte, wie abhängig die Bühne von einer stabilen Stromversorgung ist.

"Emil und die Detektive" wurde 2025 in Schuld gespielt.
„Emil und die Detektive“ wurde 2025 in Schuld gespielt.

„Ohne Strom läuft hier nichts – weder Ton noch Licht oder die technische Infrastruktur“, betonte Rotary-Co-Präsident Dr. Matthias Kötting. Genau deshalb ermöglicht die Spende des Rotary Clubs den Kauf eines leistungsfähigen Stromaggregats, das künftige Aufführungen zuverlässig absichert.

Wer steckt hinter der Aktion?

Der Rotary Club Adenau-Nürburgring ist seit Jahren in der Region aktiv. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Freilichtbühne, Frank Burbach, machten die Co-Präsidenten Dr. Jens Böhle und Dr. Matthias Kötting beim „Stromausfall“ vor ausverkauftem Haus die Notwendigkeit deutlich. Direkt danach überreichten sie den Spendenscheck in Höhe von 10.000 Euro.

Das Publikum reagierte mit langem Applaus – nicht nur für die Spende, sondern auch für die gelungene Inszenierung.

Was bedeutet die Unterstützung für die Region?

Die Freilichtbühne Schuld ist seit Jahrzehnten ein kulturelles Highlight im Ahrtal und weit darüber hinaus. Ehrenamtliche Laiendarstellerinnen und -darsteller aus Schuld und Umgebung bringen jedes Jahr Theaterstücke auf die Bühne – vor allem Familien sind treue Besucher.

Nach der Flutkatastrophe 2021, die Schuld schwer traf, wurde die Bühne zudem zu einem Ort der Hoffnung und Gemeinschaft. Besonders für Kinder und Familien aus dem Ahrtal ist sie ein Symbol für Normalität und Freude. „Diese Arbeit verdient unsere volle Unterstützung – nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten“, sagte Rotary-Co-Präsident Dr. Jens Böhle.

Wie geht es jetzt weiter?

Dank der Spende kann die Freilichtbühne ein modernes Stromaggregat anschaffen. Damit sind Ton, Licht und Technik künftig gesichert – eine wichtige Investition, damit auch kommende Generationen Theater unter freiem Himmel erleben können.

Zugleich appellierte der Rotary Club an das Publikum, die Freilichtbühne ebenfalls zu unterstützen – ob durch Spenden oder den regelmäßigen Besuch der Aufführungen.

Die 10.000-Euro-Spende des Rotary Clubs Adenau-Nürburgring ist weit mehr als eine finanzielle Hilfe: Sie ist ein starkes Signal für den kulturellen Zusammenhalt im Ahrtal. Die Freilichtbühne Schuld bleibt damit ein lebendiger Treffpunkt für Jung und Alt – auch in herausfordernden Zeiten.

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