Heimat. Herz. Höhepunkte.
Digitale Heimat für den Kreis Ahrweiler.

Weibern erinnert sich

Vor 50 Jahren verschwanden die letzten Gleise der Strecke Engeln – Weibern – Kempenich. Jetzt holen die Heimatfreunde Weibern dieses Stück regionaler Geschichte zurück: mit rund 120 historischen und aktuellen Fotografien.
1976 waren die letzten Spuren der Bahnstrecke Engeln–Weibern–Kempenich zurückgebaut. Jetzt erinnern die Heimatfreunde Weibern mit einem neuen Bildband an die Strecke und ihren Wandel.

Wo heute kaum noch etwas an Schienen, Bahnhöfe und vorbeifahrende Züge erinnert

Weibern. Was heute vielerorts kaum noch zu erkennen ist, prägte einst das Leben im Brohltal: die Bahnstrecke zwischen Engeln, Weibern und

Der Bildband zeigt rund 120 Fotos auf 130 Seiten und ebenso einen erstaunlichen Wandel.
Der Bildband zeigt rund 120 Fotos auf 130 Seiten und ebenso einen erstaunlichen Wandel.

Kempenich. Mit ihrem neuen Bildband „50 Jahre Streckenrückbau Engeln – Weibern – Kempenich“ holen die Heimatfreunde Weibern ein Stück regionaler Geschichte zurück ins Bewusstsein. Zur öffentlichen Vorstellung des Werkes laden die Heimatfreunde am Montag, 28.09.2026, um 19:00 Uhr in den Kleinen Raum des Mehrzwecktrakts der Robert-Wolff-Halle in Weibern ein. Der Eintritt ist frei.

130 Seiten gegen das Vergessen

Auf 130 Seiten und mit rund 120 Fotografien im DIN-A4-Format nimmt der Bildband die Leserinnen und Leser mit auf eine Reise durch die Vergangenheit. Die Bilder zeigen nicht nur die ehemalige Bahnstrecke, sondern erzählen zugleich von den Menschen, Orten und Veränderungen, die mit ihr verbunden waren.
Der Bau der Strecke begann 1901, bereits 1902 war sie fertiggestellt. Über Jahrzehnte gehörte die Bahn zum Alltag der Menschen im Brohltal. Sie war Verkehrsweg, Arbeitsplatz und Teil des dörflichen Lebens. Mit der Stilllegung im Jahr 1974 begann ein neues Kapitel. Bis 1976 wurde die Strecke vollständig zurückgebaut – und mit ihr verschwand ein prägendes Stück Landschafts- und Alltagsgeschichte.

Wo einst die Bahn fuhr

Besonders reizvoll macht den neuen Bildband die Verbindung von historischen Aufnahmen und aktuellen Vergleichsbildern. Wo einst Gleise verliefen, Bahnhöfe standen oder Züge unterwegs waren, zeigen heutige Fotografien, wie sich die Landschaft verändert hat. Ergänzt werden die Bilder durch liebevoll zusammengetragene Geschichten, Erinnerungen und Informationen rund um die ehemalige Bahnverbindung.Die Heimatfreunde Weibern möchten mit ihrem neuen Werk Erinnerungen bewahren und Geschichte lebendig halten. Gerade der unmittelbare Vergleich zwischen früher und heute macht den Wandel der Region eindrucksvoll erlebbar.
Bei der Präsentation am 28. September wird der Bildband vorgestellt und ein Blick auf seine Entstehung sowie die Geschichte der ehemaligen Bahnstrecke geworfen. Alle Interessierten, insbesondere ehemalige Anwohner, Zeitzeugen, Eisenbahnfreunde und Freunde der regionalen Geschichte, sind herzlich eingeladen.

Ähnliche Artikel

An der Barbarossaschule in Sinzig haben Jugendliche selbst Dächer gebaut und Solarmodule installiert. Dabei ging es um weit mehr als Sonnenenergie.

Solar statt Schulbank

18 Jugendliche, zwei Projekttage und jede Menge Handwerk: An der Barbarossaschule Sinzig wurde die Energiewende praktisch erlebbar. Doch was bleibt vom Solarcamp? ...
In Mayschoß entsteht entlang der B267 eine neue Ahrufermauer. Die Bauarbeiten sind technisch anspruchsvoll – und kosten Millionen.

Wiederaufbau in Mayschoß

In Mayschoß entsteht eine neue Ahrufermauer. Zwölf Meter tiefe Bohrpfähle, Millioneninvestitionen und hohe technische Anforderungen prägen das Wiederaufbauprojekt entlang der B267. ...
Lorenz Jüris, Jona Beckmann und Jonas Löcher knacken einen 15 Jahre alten Kreisrekord. Jetzt stehen sie beim Jugendcup zur Wahl. So können Sie das Trio unterstützen.

Drei Läufer, ein Rekord

Lorenz Jüris, Jona Beckmann und Jonas Löcher knacken einen 15 Jahre alten Kreisrekord. Jetzt stehen sie beim Jugendcup zur Wahl. So können Sie das Trio unterstützen. ...

Hervorgehobene Beiträge:

„Bus fährt – aber nur für Schüler: Marienthal steckt im Verkehrs-Abseits“ Konkret: Kaum Verbindungen, große Probleme.

Marienthal ohne Anschluss

Marienthal. Postkartenidylle im Ahrtal. Wein, Wald und Wanderwege. Alles da. Nur eines fehlt: Anschluss an die Gegenwart. Der öffentliche Nahverkehr existiert – gerade mal so. ...
Rund 482.000 Euro Förderung für die INTEC GmbH: Das Automatisierungsunternehmen erweitert seinen Standort in Bad Neuenahr-Ahrweiler und stärkt die Wirtschaft im Kreis Ahrweiler.

Hightech Förderung

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt überreichte jüngst einen Förderbescheid an das Automatisierungsunternehmen, das seit 1992 im Kreis Ahrweiler verwurzelt ist. ...
1,76 Millionen Euro für Altenahr: Der Ortskern Ahrpromenade, Bahnhofsumfeld bekommtenkräftige Unterstützung vom Land.

Geldregen für Altenahr

Altenahr. Altenahr erhält 1,76 Millionen Euro für die Entwicklung seines Ortskerns. Den Förderbescheid hat Staatssekretärin Simone Schneider jüngst an Ortsbürgermeister Neofitos Arathymos überreicht. ...