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Thermalbad vor dem Fall

Start der Abbrucharbeiten am Thermalfreibad Bad Bodendorf ab 1. Dezember: Vorbereitungen laufen, Rückbau bis März 2026. Ein wichtiger Schritt im Wiederaufbau des Ahrtals.
Bad Bodendorf. Vier Jahre nach der Flutkatastrophe setzt Sinzig ein Zeichen: Die Abbrucharbeiten am schwer beschädigten Thermalfreibad Bad Bodendorf beginnen offiziell am 1. Dezember.

Abbrucharbeiten starten: Das Signal für den Wiederaufbau

Bad Bodendorf. Vier Jahre nach der Flutkatastrophe setzt Sinzig ein Zeichen: Die Abbrucharbeiten am schwer beschädigten Thermalfreibad Bad Bodendorf beginnen offiziell am 1. Dezember. Damit startet ein weiterer Meilenstein des Wiederaufbaus im Ahrtal, behutsam, strukturiert und Schritt für Schritt. Schon am 17. November hatten die Stadt Sinzig, die GEWI – Gesellschaft für Entwicklung, Wiederaufbau und Innovation mbH, und die ausführende Firma AWR den formellen Prozess eröffnet.

Erst entkernen, dann baggern

Der Rückbau des Thermalfreibads Bad Bodendorf beginnt Anfang Dezember. Klare Zeitplanung, strukturiertes Vorgehen.
Der Rückbau des Thermalfreibads Bad Bodendorf beginnt Anfang Dezember. Klare Zeitplanung, strukturiertes Vorgehen.

Wer in den nächsten Wochen auf einen spektakulären Bagger-Einsatz hofft, braucht etwas Geduld. Denn bevor Mauern fallen dürfen, steht eine lange Liste an Vorarbeiten: Entkernung, Entrümpelung und die Sanierung schadstoffhaltiger Bauteile. Diese Schritte sind zwingend notwendig, um den späteren maschinellen Rückbau sicher durchführen zu können. Für Anwohner bedeutet das: Es passiert viel – aber zunächst im Inneren, kaum sichtbar von außen.

Der Zeitplan bis Frühjahr 2026

Der offizielle Zeitrahmen ist klar gesteckt:

  • Start der Abbrucharbeiten: 1. Dezember 2025
  • Abschluss der Rückbauphase: Ende März 2026

Während dieser Monate kann es im Umfeld des Bades kurzfristig zu Beeinträchtigungen kommen. Die Stadt bittet um Verständnis und kündigt regelmäßige Updates über die GEWI an.

Ein Symbol für Aufbruch im Ahrtal

Am legendären Thermalfreibad zeigt sich nun spürbar: Der Wiederaufbau bleibt nicht stehen – er nimmt Fahrt auf.
Weitere Informationen zum Projekt und den Fortschritten stellt die GEWI auf ihrer Website bereit.

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