100 Jahre Kolpingsfamilie Altenahr: Ein Fest der Gemeinschaft und Verbundenheit
Altenahr. Mit einem festlichen Wochenende hat die Kolpingsfamilie Altenahr ihr 100-jähriges Bestehen gefeiert. Hunderte Gäste kamen am 23. und 24. August zusammen, um das Jubiläum an der Pfarrkirche St. Maria Verkündigung zu begehen – mit Gottesdienst, Festakt, Musik, Begegnung und einem Blick in die Zukunft.
„Heute blicken wir dankbar auf ein Jahrhundert voller Engagement, Freundschaft und gelebter Solidarität zurück – und schauen gleichzeitig hoffnungsvoll nach vorn“, eröffnete Kolping Vorstandsmitglied Anna Steins den Festakt am Sonntag. Zuvor hatte ein feierliches Hochamt das Jubiläumswochenende eingeleitet.
Prominente Gratulanten und bewegende Worte
Unter den Gratulanten waren der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies, VG-Bürgermeister Dominik Gieler und Ortsbürgermeister Neofitos Arathymos. Sie würdigten den unermüdlichen Einsatz der Kolpingsfamilie für Gemeinde und Gesellschaft – vom jährlichen Pfarrfest bis zu vielfältigen Angeboten für Jung und Alt.
Auch Vertreter befreundeter Kolpingsfamilien aus dem Ahrtal und aus Süddeutschland nahmen teil. Sie erinnerten an die große Solidarität nach der Flutkatastrophe, als Spendenaktionen den Betroffenen in Altenahr zugutekamen – ein Band der Verbundenheit, das bis heute trägt.
Gemeinschaft erleben – von Tombola bis Klimamobil
Nach dem offiziellen Festakt ging es heiter weiter: Bei Kaffee und Kuchen, Tombola, Spiel- und Bastelaktionen für Kinder sowie buntem Slush-Eis. Ein Highlight war das Klimamobil des Jungkolpings Deutschland, das mit interaktiven Aktionen rund um Nachhaltigkeit, Energie und Klima begeisterte.
Bereits am Samstagabend hatten die Feierlichkeiten mit der Eröffnung der Flut-Wanderausstellung „Gesichter und Geschichten“ begonnen. Im Anschluss sorgte die Band ROXY beim Dämmerschoppen für stimmungsvolle Musik und gute Gespräche.
Ein Jahrhundert gelebter Solidarität
Mit ihrem Jubiläum hat die Kolpingsfamilie Altenahr nicht nur ihre eigene Geschichte gefeiert, sondern auch ein starkes Zeichen gesetzt: für Zusammenhalt, Glauben, Ehrenamt und Zukunftsgestaltung in einer lebendigen Gemeinschaft.