Legendäre „Ahr-Rotwein-Klassik“ feiert starkes Comeback

Dröhnende Motoren und historische „Schätze“ auf dem Ahrweiler Marktplatz
Der Startschuss fällt pünktlich um 10.30 Uhr auf dem Ahrweiler Marktplatz. Unter der fachkundigen Moderation von Oldtimerenthusiast Bernd Schultz rollen die automobilen Kulturgüter im Halbminutentakt über die Startlinie. Für das leibliche und mentale Wohl der Fahrer ist vorab gesorgt: Ab 8 Uhr treffen sich die Teams zum gemeinsamen Frühstück und Briefing auf der Straußenfarm in Remagen, bevor es ab 10 Uhr in Richtung Start aufbricht. Zuschauer sollten sich frühzeitig die besten Plätze am Markt sichern, denn das Starterfeld bietet echte Raritäten. Mit dabei sind unter anderem:
- Ein geschichtsträchtiges Ford Modell A Phaeton Cabrio von 1929, gesteuert von Anton Molenaar.
- Der seltene Alvis Speed 25 SC (Baujahr 1938) mit Uwe Brogsitter am Steuer.
- Edle US-Klassiker wie ein Cadillac Sedan (1947) und ein Buick Roadmaster (1955).

Die Route: Zwischen malerischer Kulisse und harten Kontrasten
Fahrtleiter Robert Kreusch hat eine anspruchsvolle Strecke ausgearbeitet. Vom Start weg führt die Route über Ramersbach, Kempenich, Jammelshofen und Arft, vorbei an Schloss Bürresheim direkt nach Mayen. Auf dem dortigen Marktplatz legen die Fahrer eine 45-minütige Pflichtpause ein. Unterwegs gilt es zudem, verschiedene Geschicklichkeitsaufgaben und Spiele zu meistern. Nach der Pause geht es über Monreal und Virneburg durch das Herschbach- und Kesselingertal zurück ins Ahrtal. Eine Fahrt, die auch nachdenklich stimmt: Unterwegs passieren die Fahrzeuge immer noch sichtbare Spuren der verheerenden Flutkatastrophe von 2021. Ab ca. 16:00 Uhr rollen die glänzenden Karossen schließlich zur Zielankunft wieder auf dem Ahrweiler Markt ein, ehe am Abend die Siegerehrung auf der Straußenfarm in Remagen den Tag abrundet. Weitere ausführliche Informationen und Impressionen finden Interessierte auf der Website des Vereins unter www.aac-badneuenahr.de.

