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140 Oldtimer unterwegs

Vier Jahre lang mussten Automobilfreunde warten, jetzt sind sie endlich wieder zurück in ihrer Heimat. 140 historische Oldtimer verwandeln die Straßen im Kreis Ahrweiler am Sonntag, 28. Juni, in ein rollendes Museum.
Die 26. Ahr-Rotwein-Klassik des AAC Bad Neuenahr kehrt am 28. Juni in ihre Heimat zurück. Mit einem prall gefüllten Starterfeld von 140 Old- und Youngtimern meldet sich das Event lautstark zurück.

Legendäre „Ahr-Rotwein-Klassik“ feiert starkes Comeback

Bad Neuenahr / Ahrweiler. Vier Jahre lang mussten die Motoren im Ahrtal schweigen, vier Jahre lang wich die Traditionsrallye zu den Freunden in den Westerwald aus. Doch am Sonntag, 28. Juni, hat das Warten ein Ende: Die 26. Ahr-Rotwein-Klassik des AAC Bad Neuenahr kehrt endlich in ihre Heimat zurück. Mit einem prall gefüllten Starterfeld von 140 Old- und Youngtimern meldet sich das Event lautstark zurück. „Wir sind einfach happy“, bringt es der 1. Vorsitzende Hermann-Josef Doll auf den Punkt.

Dröhnende Motoren und historische „Schätze“ auf dem Ahrweiler Marktplatz

Der Startschuss fällt pünktlich um 10.30 Uhr auf dem Ahrweiler Marktplatz. Unter der fachkundigen Moderation von Oldtimerenthusiast Bernd Schultz rollen die automobilen Kulturgüter im Halbminutentakt über die Startlinie. Für das leibliche und mentale Wohl der Fahrer ist vorab gesorgt: Ab 8 Uhr treffen sich die Teams zum gemeinsamen Frühstück und Briefing auf der Straußenfarm in Remagen, bevor es ab 10 Uhr in Richtung Start aufbricht. Zuschauer sollten sich frühzeitig die besten Plätze am Markt sichern, denn das Starterfeld bietet echte Raritäten. Mit dabei sind unter anderem:

  • Ein geschichtsträchtiges Ford Modell A Phaeton Cabrio von 1929, gesteuert von Anton Molenaar.
  • Der seltene Alvis Speed 25 SC (Baujahr 1938) mit Uwe Brogsitter am Steuer.
  • Edle US-Klassiker wie ein Cadillac Sedan (1947) und ein Buick Roadmaster (1955).

Ergänzt wird das Feld durch zeitlose Klassiker von Porsche, Mercedes, Audi, Alfa Romeo, Jaguar, Lancia, BMW und vielen mehr. Neben der touristischen Klasse und den Youngtimern (ab Baujahr 1996) fordert die tourensportliche Klasse elf Teams besonders heraus: Sie müssen die Strecke mittels „Chinesenzeichen“ und „Fischgräten“-Rätseln komplett selbst erarbeiten.

Die Route: Zwischen malerischer Kulisse und harten Kontrasten

Fahrtleiter Robert Kreusch hat eine anspruchsvolle Strecke ausgearbeitet. Vom Start weg führt die Route über Ramersbach, Kempenich, Jammelshofen und Arft, vorbei an Schloss Bürresheim direkt nach Mayen. Auf dem dortigen Marktplatz legen die Fahrer eine 45-minütige Pflichtpause ein. Unterwegs gilt es zudem, verschiedene Geschicklichkeitsaufgaben und Spiele zu meistern. Nach der Pause geht es über Monreal und Virneburg durch das Herschbach- und Kesselingertal zurück ins Ahrtal. Eine Fahrt, die auch nachdenklich stimmt: Unterwegs passieren die Fahrzeuge immer noch sichtbare Spuren der verheerenden Flutkatastrophe von 2021. Ab ca. 16:00 Uhr rollen die glänzenden Karossen schließlich zur Zielankunft wieder auf dem Ahrweiler Markt ein, ehe am Abend die Siegerehrung auf der Straußenfarm in Remagen den Tag abrundet. Weitere ausführliche Informationen und Impressionen finden Interessierte auf der Website des Vereins unter www.aac-badneuenahr.de.

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