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Meyer möchte gestalten

Thomas Meyer will in den rheinland-pfälzischen Landtag. Der SPD-Kandidat aus Ahrweiler will Verantwortung übernehmen.
Thomas Meyer will in den rheinland-pfälzischen Landtag. Der SPD-Kandidat aus Ahrweiler hat einen roten Faden: Verantwortung übernehmen.

Verwurzelt im Ehrenamt – entschlossen für Mainz

Ahrweiler. Thomas Meyer will in den rheinland-pfälzischen Landtag. Der SPD-Kandidat aus Ahrweiler hat bisher drei Rollen: Familienvater, Realschullehrer, ehrenamtlicher Fußballtrainer. Sein roter Faden: Verantwortung übernehmen.

Thomas Meyer spricht von „unserer Heimat“, von „Augenhöhe“ und vom Wunsch, seine Mitmenschen nicht zu belehren, sondern zu verstehen. Wie er erzählt, hat ihn die Flutkatastrophe 2021 politisiert. „Ich habe den Entschluss reifen lassen, nicht nur zuzusehen, sondern die Zukunft aktiv mitzugestalten.“ Thomas Meyer bezeichnet sich als „Kind der Region“, tief verwurzelt durch jahrelange Vereinsarbeit und ehrenamtliches Engagement. Sein Politikverständnis: bedeutet nicht Karriere, sondern Dienst.

Bildung als Schlüssel: „Jedes Kind soll sein Potenzial entfalten“

Als Realschullehrer setzt Thomas Meyer einen klaren, persönlichen Schwerpunkt: Bildungsgerechtigkeit.

Er fordert:

  • kostenlose Schulbücher und Arbeitshefte – gedruckt und digital
  • gezielte Unterstützung benachteiligter Schulen
  • zusätzliche Ressourcen für mehr Chancengleichheit
  • verlässliche Betreuung in Kitas
  • Ausbau von Ganztagsangeboten

Sein Kernaussage: „Jedes Kind soll die Chance haben, sein Potenzial zu entfalten – unabhängig von seiner Herkunft.“

Ehrenamt stärken – Strukturen sichern

Ein weiterer wichtiger Punkt für Thomas Meyer ist das Ehrenamt. Für ihn „die tragende Säule unserer Heimat“. Vereine und Initiativen bräuchten Planungssicherheit, bessere Absicherung und Anerkennung.

Er will:

  • Engagement einfacher und verlässlicher machen
  • Nachwuchs fördern
  • Qualifizierung ausbauen
  • nutzbare Räume vor Ort schaffen

Die Botschaft ist klar: Zusammenhalt entsteht nicht per Gesetz. Er entsteht im Verein, im Dorf, im Stadtteil.

Wirtschaft, Mobilität, Kommunen: Der Blick aufs Ganze

Der Plan für Rheinland-Pfalz umfasst aus seiner Sicht vier Kernbereiche:

  1. Gerechte, verlässliche Bildung
    Stärkung von Kindern und Familien, solide Deutschförderung, sichere Betreuungszeiten.
  2. Starke Wirtschaft, gute Arbeit
    Sichere Jobs in Industrie, Mittelstand und Handwerk. Weniger Bürokratie, innovative Wirtschaftsförderung.
  3. Mobilität in Stadt und Land
    Erneuerung von Straßen, Brücken, Radwegen und Schienen. Massiver Ausbau des Nahverkehrs. Beteiligung an Führerscheinkosten für junge Menschen.
  4. Starke Kommunen, lebendige Regionen
    Neue Chancen durch Sondervermögen für Kommunen. Investitionen in bezahlbaren Wohnraum. Förderung von Begegnungsorten – bis hin zu einem Dorfkneipen-Programm.

Hier zeigt sich Thomas Meyers Ansatz: nicht das Entweder-oder, sondern das Sowohl-als-auch. Stadt und Land. Wirtschaft und Soziales. Infrastruktur und Gemeinschaft.

Thomas Meyer argumentiert bodenständig. Er sagt: Es brauche „authentische Menschen, die nicht in erster Linie Politiker sind oder wie Politiker denken, sondern Menschen kennen und verstehen“.

Thomas Meyer will nicht nur vertreten. Er will gestalten.

 

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