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Wohnhausbrand in Leimbach

53 Einsatzkräfte aus Leimbach, Adenau, Reifferscheid und Dümpelfeld kämpften gegen die Flammen.
Nach dem Brand eines Carports griffen die Flammen auf zwei Wohnhäuser über. Der Sachschaden ist hoch, verletzt wurde glücklicherweise niemand.

53 Feuerwehrkräfte bekämpfen Wohnhausbrand

Leimbach. Am Samstagnachmittag ist es in Leimbach zu einem folgenschweren Brand gekommen. Was als Feuer an einem Carport begann, entwickelte sich zu einem Großeinsatz für Feuerwehren aus der Verbandsgemeinde Adenau.

Carport-Vollbrand sorgt für folgenschweren Großeinsatz in Leimbach.
Carport-Vollbrand sorgt für folgenschweren Großeinsatz in Leimbach.

Gegen 15:20 Uhr wurden die Einsatzkräfte am Samstag, den 13. Juni, über den Brand eines Carports in Leimbach informiert. Beim Eintreffen der ersten Einheiten stand der Unterstand bereits in Vollbrand. Aufgrund der starken Hitzeentwicklung und des raschen Brandverlaufs griffen die Flammen unmittelbar auf ein direkt daneben befindliches Mehrfamilienhaus über. Auch ein angrenzendes Nachbarhaus wurde durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen. Andreas Solheid: Als die Feuerwehren an der Brandstelle eingetroffen waren, war das Feuer dabei, auf das Nachbarhaus überzugreifen. Dadurch seien kleinere Schäden an dem Nachbarbaus entstanden. „Wir waren rechtzeitig da, um Schlimmeres zu verhindern.“

53 Feuerwehrkräfte im Großeinsatz

Insgesamt 53 Feuerwehrkameraden aus den umliegenden Ortschaften eilten zur Brandstelle. Im Einsatz befanden sich neben Rettungsdienst und Polizei die Feuerwehren aus:

  • Leimbach
  • Adenau
  • Reifferscheid
  • Dümpelfeld

Unterstützt wurden die Löscharbeiten durch den Rettungsdienst sowie Beamte der Polizeiinspektion Adenau. Während der akuten Phase des Löscheinsatzes war die betroffene Örtlichkeit für den Verkehr gesperrt. Die Polizei bat Autofahrer, den Bereich weiträumig zu umfahren, um den Rettungskräften ein ungehindertes Arbeiten zu ermöglichen.

Sechsstelliger Sachschaden – Kriminalpolizei ermittelt

Trotz des massiven Schadensausmaßes an den Gebäuden gibt es eine positive Nachricht: Nach offiziellen Angaben kam es zu keinem Personenschaden. Alle Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Der entstandene Sachschaden ist hingegen immens. Nach ersten Schätzungen der Polizei dürfte sich die Schadenssumme im sechsstelligen Bereich bewegen. Die Brandursache ist zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig unklar. Die Kriminalpolizei hat noch vor Ort die Ermittlungen aufgenommen, um den genauen Hergang des Feuers zu rekonstruieren.

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