1,76 Millionen Euro für einen lebendigen Ortskern
Altenahr. Altenahr erhält 1,76 Millionen Euro für die Entwicklung seines Ortskerns. Den Förderbescheid hat Staatssekretärin Simone Schneider jüngst an Ortsbürgermeister Neofitos Arathymos überreicht. Das Geld stammt aus dem Bund-Länder-Programm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung – Nachhaltige Stadt“ und soll gezielt die Zukunft des Ortszentrums sichern.
Die Botschaft ist klar: Altenahr soll nicht nur aufgebaut, sondern weitergedacht werden. Lebendig, attraktiv und nachhaltig – so beschreibt das rheinland-pfälzische Innenministerium die Ziele der Förderung. Dabei geht es um mehr als Steine und Straßen. Es geht um Aufenthaltsqualität, um neue Perspektiven und um ein Ortszentrum, das Menschen zusammenbringt.
Im Mittelpunkt der Förderung stehen drei konkrete Maßnahmen, die das Gesicht des Ortskerns sichtbar verändern sollen: Die Gestaltung der „Kleinen Ahrpromenade“ und des „Bahnhofsumfelds“, die Erstellung des Bebauungsplans „Altenburger Straße“ sowie die Unterstützung privater Modernisierungsmaßnahmen über einen Verfügungsfonds. Ziel ist es, öffentliche Räume neu zu beleben und gleichzeitig private Investitionen anzustoßen.
Staatssekretärin Schneider betonte, dass Altenahr eindrucksvoll zeige, wie Wiederaufbau, Nachhaltigkeit und Ortsentwicklung sinnvoll miteinander verknüpft werden können. Die geplanten Projekte sollen dazu beitragen, den Ortskern als lebenswerten Treffpunkt für alle Generationen zu stärken. Die Städtebauförderung des Landes bietet Kommunen passgenaue Instrumente, um auf unterschiedliche Herausforderungen zu reagieren. Für Altenahr bedeutet das: eine konkrete finanzielle Grundlage, um den Ortskern zukunftsfähig weiterzuentwickeln – Schritt für Schritt, Maßnahme für Maßnahme.
