SHK-Förderverein schafft nachhaltige Lösung
Heimersheim. In Heimersheim hat der Förderverein der SHK Ahrweiler eine feste Sanitäranlage für den Containerstandort am Sportplatz errichtet. Dort sind zentrale Einrichtungen des Ortes untergebracht: eine Seniorenbegegnungsstätte, ein Jugendtreff und ein Gemeinschaftsraum. Provisorien, die bleiben mussten. Das Problem: Es gab keine dauerhaften sanitären Anlagen. Stattdessen: DIXI-Toiletten.
Vom Engpass zur Lösung
Über den Arbeiter-Samariter-Bund ging eine Anfrage an den Förderverein SHK-Ahrweiler. Was folgte, ist ein Beispiel für pragmatisches Handeln im besten Sinne: schnell gedacht, sauber geplant, konsequent umgesetzt. Denn statt nur eine Anlage bauen zu lassen, entstand eine Idee mit doppeltem Nutzen.
Ausbildung trifft Realität
Auszubildende des dritten Lehrjahres im SHK-Handwerk übernahmen Verantwortung: von der Planung bis zur Umsetzung. Sie dimensionierten die Anlage, fertigten Zeichnungen an und setzten die Installation selbst um. Das Ergebnis: eine moderne, barrierefreie Sanitäranlage.
- Ein behindertengerechtes WC
- Ein Damen-WC
- Ein Herren-WC mit zwei Urinalen
Kooperation, die trägt
Das Projekt zeigt, wie Wiederaufbau im Ahrtal funktioniert: im Zusammenspiel. Beteiligt waren neben dem SHK Förderverein Ahrweiler:
- der Arbeiter-Samariter-Bund
- die Firma Elektro Florian Welter
- die Firma Bernd Ockenfels
- der Ortsbeirat sowie der Ortsvorsteher von Heimersheim
Alle arbeiteten koordiniert zusammen.
25.000 Euro aus Spenden – sinnvoll investiert
Die Kosten von rund 25.000 Euro trägt der Förderverein der SHK-Innung Ahrweiler. Finanziert aus Spendengeldern, die nach der Flutkatastrophe 2021 eingegangen sind. Geld, das dort wirkt: in Infrastruktur, in Ausbildung, in Lebensqualität.
Mehr als ein Bauprojekt
Der Förderverein bringt es auf den Punkt: Heimersheim erhält eine dauerhafte Lösung. Die Auszubildenden sammeln Erfahrung, die kein Klassenzimmer ersetzt.
