Schlamm, Staub und höchste Konzentration

Kempenich. Schnelligkeit allein reicht nicht. Wer in Kempenich erfolgreich sein will, braucht Ausdauer, Fahrgefühl und starke Nerven. Denn auf dem rund 52 Kilometer langen Rundkurs warten zwei besondere Herausforderungen: eine vier Kilometer lange Cross-Prüfung im Industriegebiet und eine weitere in den Sandgruben von Engeln. Dort kommt es auf jede Sekunde an. Die Fahrer müssen die richtige Linie finden, ihre Maschinen präzise beherrschen und Fehler vermeiden. Schon kleine Fahrfehler können wertvolle Zeit kosten.
Nachwuchs, Routiniers und Elektromotorräder
Die traditionsreiche Geländefahrt bietet Motorsport auf verschiedenen Leistungsstufen. Gewertet wird unter anderem für den Deutschen Enduro Cup, den ADAC Enduro Cup und die Pokalklassen. Auch der Nachwuchs geht an den Start. Im dmsj-Deutschen-Enduro-Jugend-Cup können junge Talente ihr Können unter Beweis stellen. Hinzu kommt die Deutsche Enduro-Cup-Mannschaftsmeisterschaft. Für erfahrene Fahrer gibt es eigene Wertungen. Dazu gehören der Deutsche Enduro-Senioren-Pokal, der Super-Senioren-Pokal und der Damen-Pokal. Auch Motorräder mit Elektroantrieb sind zugelassen.
74. Auflage einer besonderen Motorsport-Tradition
Die Mittelrheinische ADAC Geländefahrt gilt als älteste Enduro-Veranstaltung Deutschlands. In diesem Jahr geht sie zum 74. Mal an den Start. Der ADAC Mittelrhein rechnet erneut mit einem ähnlich starken Teilnehmerfeld wie im Vorjahr. Damit erwartet Kempenich einen Motorsporttag, bei dem erfahrene Piloten ebenso gefordert sind wie junge Talente. Am Sonntag, 25. Oktober, fällt um 8 Uhr der erste Startschuss an der Leyberghalle. Dann entscheidet sich auf dem Rundkurs und in den Cross-Prüfungen, wer Tempo, Technik und Ausdauer am besten miteinander verbindet.
